Mein Weg in die kommenden Jahre: Tanz als Zuhause, das weiterwächst
- Tina

- 13. März
- 2 Min. Lesezeit
Wenn ich in die kommende Jahre blicke, spüre ich eine leise, aber kraftvolle Bewegung in mir. 2026 und 2027 werden Jahre, in denen ich das, was ich 2024 und 2025 erkannt habe, nicht nur leben, sondern vertiefen. Ich gehe weiter in eine Form der Tanzpädagogik, die frei ist von Druck und Bewertung, und hinein in eine Arbeit, die Menschen stärkt, statt sie zu formen. Ich möchte Räume schaffen, die warm sind, weit, atmend - Räume, in denen jede Person sich selbst begegnen kann, ohne Angst, ohne Vergleich, ohne das Gefühl, etwas leisten zu müssen.

Ich sehe mich als Begleiterin, als jemand, der Gruppen hält, der Stimmungen liest, der Bewegungen wie kleine Geschichten versteht. Diese Haltung wird in den nächsten Jahren noch klarer werden. Ich möchte meine pädagogische Arbeit in Richtung Erzählung, Gemeinschaft und künstlerische Tiefe entwickeln. Die großen, altersgemischten Gruppen, die ich bereits geleitet habe, waren erst der Anfang. Ich möchte weiter dramaturgisch arbeiten, weiter narrative Choreografien entwickeln, weiter Themen wie Zugehörigkeit, Mut, Identität und Ankommen in Bewegung übersetzen.
2026/27 wird auch die Zeit sein, in der meine eigene Version sichtbarer wird. Ich löse mich weiter von Strukturen, die mich klein gemacht haben, und baue etwas, das sich wahr anfühlt. Etwas, das aus mir kommt. Etwas, das Menschen verbindet. Ich sehe ein Studio, dass nicht auf Konkurrenz basiert, sondern auf Gemeinschaft, Kunst und regionaler Verwurzelung. Ich möchte Projekte entwickeln, die die Region stärken, die Menschen zusammenbringen, die Kultur lebendig machen. Ich möchte Formate schaffen, die niederschwellig sind, inklusiv, erzählerisch, mutig. Formate, die zeigen, dass Tanz nicht elitär sein muss, sondern ein gemeinsames Werden.
Tanz ist ein Zuhause. Und dieses Zuhause möchte ich in den kommenden Jahren weiterbauen.







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